Die hCG-Diät

Die HCG-Diät ist eine der ältesten Diäten überhaupt; bereits vor mehr als 60 Jahren wurde diese von einem britischen Arzt entwickelt. Diese macht sich den körpereigenen Botenstoff HCG zunutze. Hierbei handelt es sich um das sogenannte Schwangerschaftshormon HCG oder humanes Choriongonadotropin.

 

Dieses wird in der Placenta gebildet, um die Schwangerschaft zu erhalten.

Die HCG-Diät wird auch als Hollywood-Hormon-Diät bezeichnet, denn zahlreiche Prominente schwören auf diese. Nicht umsonst haben etliche Topmodels und Hollywood-Stars bereits kurz nach der Geburt wieder zu ihrer alten Form gefunden. Bekanntestes deutsches Beispiel ist die Schauspielerin Jessica Schwarz, die für einen ihrer Filme innerhalb kürzester Zeit mehrere Kilos abnehmen musste.

Vorteil der Diät soll sein, dass die Kilos genau dort schmelzen, wo die weiblichen (oder auch männlichen Problemzonen) liegen – vornehmlich sind dies Oberschenkel und Po oder auch Bauch und Oberarme. Dabei werden Fettpolster abgebaut, nicht aber Wasser oder Muskelmasse wie bei vielen anderen Diäten. In drei Wochen soll man es bei dieser Diät schaffen, bis zu zehn Prozent seines eigenen Körpergewichts loszuwerden.

 

Wie erfolgt die HCG-Diät?

Die HCG-Diät wird in einer vier- bis achtwöchigen Kur angewendet. Während dieser Zeit wird den Frauen das Hormon gespritzt. Dieses Hormon sorgt dafür, dass die Fettverbrennung angeregt wird, ohne dass Muskeln abgebaut werden. Das Spritzen des Hormons allerdings genügt nicht, um dauerhaft abzunehmen, auch muss man auf eine gesunde Ernährung achten. Pro Tag dürfen nur 500 Kalorien aufgenommen werden, zudem sollte auf Zucker und Fette größtenteils verzichtet werden. Auch Kohlenhydrate und Alkohol sollten bestenfalls vom Speiseplan gestrichen werden.

Dennoch sollen dank des Hormons keine Heißhungerattacken auftreten und auch schlechte Stimmung gehört der Vergangenheit an. Während man sich bei anderen Diäten oft kraftlos fühlt, ist während der HCG-Diät durchaus Sport möglich. Vielmehr ist ein strenges Fitnessprogramm sogar vorgeschrieben, damit die Diät auch ihre Wirkung erzielt.

Die Gabe des Hormons HCG soll jedoch noch andere positive Nebenwirkungen auf die Probanden haben: Nicht nur die Stimmung wird aufgehellt, auch das Hautbild kann sich bessern, ebenso wie die Elastizität der Haut. Somit kann das Erscheinungsbild von Cellulite deutlich gemildert werden.

Eine ganz neue Form dieser Diät sind die HCG Tropfen, die auf homöopathischer Basis hergestellt werden – sicher eine gute Alternative zu den schmerzhaften Spritzen.

Nach der Diät, die in der Regel zwischen drei und acht Wochen andauert, sollte man dann versuchen, das erreichte Gewicht beizubehalten. Dies ist gar nicht so schwierig, wenn man einige Tipps und Tricks beherzigt. Achten sollte man vor allem auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse sowie auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Auch sportliche Betätigung sollte regelmäßig in den Alltag integriert werden.

 

Vor- und Nachteile der Diät

Grundlegender Nachteil der HCG-Diät ist, dass diese sehr kostenintensiv ist – mit Kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro muss man durchaus rechnen. Grundsätzlich sollte man diese Diät auch nur unter Aufsicht eines Arztes durchführen, da eine tägliche Aufnahme von nur 500 Kalorien sehr wenig ist und schnell körperliche Mangelerscheinungen drohen können. Vor allem ein Mangel an Mineralstoffen ist zu erwarten. Auch kommt es bei vielen Patientinnen zu Störungen im Menstruationszyklus.

 

Unser Fazit: Bedingt empfehlenswert

Übrigens eignet sich die HCG-Diät nicht nur für Frauen, auch Männer können diese durchführen. Medizinisch bewiesen ist die HCG-Diät allerdings nicht – ob die Abnehmerfolge auf das Hormon zurückzuführen sind oder eher von der sehr geringen Kalorienzufuhr stammen, bleibt also strittig.

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