Eine Strategie gegen Bauchfett

Ein Bäuchlein sieht nicht nur wenig attraktiv aus, es ist auch ein Zeichen für eine ungesunde Lebensweise. Solange das Bäuchlein klein ist, ist alles halb so schlimm – aber es kann nicht schaden, die Lebensgewohnheiten umzustellen, bevor sich das kleine Bäuchlein zur ausgesprochenen Wampe auswächst. Hier erfahren Sie, wie das

Probleme mit Bauchfett? So kann man es los werden
Probleme mit Bauchfett? Wir haben paar Tips um es los zu werden

geht.

Bei Bauchfett handelt es sich um viszerales Fett. Im Gegensatz zum Fett in anderen Körperregionen, das direkt unter der Haut liegt, umgibt es die Eingeweide. Ein vergrößerter Bauchumfang ist ein Zeichen für Fett, das innere Organe wie die Leber oder die Bauchspeicheldrüse umgibt.

Es handelt sich um ein ziemlich aktives Gewebe. Intraabdominales Fettgewebe setzt entzündungsfördernde Botenstoffe frei, sondert Fettsäuren ab und schüttet Hormone aus. Das kann zu verschiedenen unerwünschten Vorgängen führen. Erhöhte Blutfettwerte, hoher Blutdruck und hoher Blutzuckerspiegel werden mit viszeralem Fettgewebe in Verbindung gebracht.


Die Entstehung von Bauchfett

Der Bauch ist neben dem Gesäß eine der Körperstellen, an denen Fett bevorzugt angelagert wird. Das ist evolutionär bedingt. Bei vielen Menschen steigt das Gewicht mit zunehmendem Alter, davon ist der Bauch besonders betroffen.

Allerdings ist das Alter und die evolutionäre Prägung nicht alles. Der Mensch nimmt zu, wenn er langfristig mehr Energie zu sich nimmt, als er verbraucht. Den meisten Menschen ist im Grunde klar, woher ihr

Schlechtes Essen kann zur zu viel Bauchfett führen
Schlechtes Essen kann zur zu viel Bauchfett führen

Bauchfett kommt: Sie bewegen sich zu wenig und essen falsch und zu viel.

Während körperliche Bewegung für viele unserer Vorfahren Teil ihres Alltags war und Nahrung selten in ausreichendem Maße zur Verfügung stand, bietet unsere moderne Umwelt wenig Anreize zur Bewegung und die Verlockungen von industriell hergestellter, ungesunder Nahrung sind nie fern. Aber gerade die Zusammensetzung stark vorverarbeiteter Nahrung ist ernährungsphysiologisch suboptimal. Meistens enthält sie zu wenige Ballaststoffe, aber dafür viel Zucker und Fett.

Gerade ein hoher Anteil von Zucker oder anderer leichtverdaulicher Kohlenhydrate wirkt sich negativ auf das Bauchfett aus: Diese Inhaltsstoffe lassen den Blutzuckerspiegel rasch in die Höhe schnellen. Darauf reagiert der Körper mit der vermehrten Ausschüttung von Insulin. Wenn der Insulinspiegel im Blut allerdings hoch ist, lagert der Körper besonders gerne Fett ein.

Außerdem führt das rasche Ansteigen des Blutzuckerspiegels dazu, dass man insgesamt mehr isst. Wenn der Zucker-Spike wieder abklingt, wird man hungrig. Daher ist es wichtig, vermehrt Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die den Blutzuckerspiegel nicht so schnell steigen lassen und ihn konstant auf einem bestimmten Niveau halten. Ballaststoffreiche Nahrung ist dafür das Mittel der Wahl.

 

Eine Abmagerungskur für den Bauch?

Die schlechte Nachricht ist: Es ist nicht möglich, gezielt am Bauch abzunehmen. Man kann dem Körper nicht sagen, welche Fettdepots er als erstes aufzehren soll. Auch Übungen für den Bauch helfen wenig. Bauchmuskeltraining kann den Bauch anfänglich sogar dicker erscheinen lassen. Wenn der Körperfettanteil noch zu hoch ist, sieht man von außen nicht, dass sich unter dem Fettgewebe gut trainierte Muskeln befinden.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass das viszerale Bauchfett sowieso einer der ersten Fettpolster ist, die bei Gewichtsreduktion abgebaut werden. Als stoffwechselaktives Gewebe ist die dort gespeicherte Energie dem Körper besonders einfach zugänglich.



Krafttraining zum Abnehmen

Die meisten Menschen setzen zum Abnehmen auf Ausdauertraining, weil man damit am meisten Energie verbraucht. Krafttraining zu betreiben, wenn man Gewicht verlieren will, erscheint konterintuitiv. Schließlich baut man damit Muskelmasse auf. Und wie oben angesprochen: Ein muskulöser Bauch kann bei

Mit Bauchträning bekommt man leichter den Bauch weg
Mit Bauchträning bekommt man leichter den Bauch weg

einem hohen Körperfettanteil sogar dick wirken.

Trotzdem ist es ratsam, sein Ausdauertraining durch Krafttraining zu ergänzen. Denn ein muskulöser Körper verbrennt bei jeder Bewegung mehr Energie. Dadurch wird es einfacher, dauerhaft ein bestimmtes Gewicht zu halten. Und über kurz oder lang wird so auch das Fettgewebe reduziert und der Körper sieht definierter und gesünder aus.


Ein schlanker Bauch mit der richtigen Ernährung

Sport alleine reicht meistens nicht aus, um das Bauchfett loszuwerden. Er ist nur eine Säule der Bauchfettreduktion. Die zweite, ebenso wichtige Säule ist die richtige Ernährung. Denn viszerales Fettgewebe springt schneller auf

Maria hat mit Hilfe von Phen375 viel Bauchfett verloren
Maria hat mit Hilfe von Phen375 viel Bauchfett verloren

Ernährungsumstellung an als subkutanes Fett.

Zur besseren Ernährung gehört, Vollkornbrot zu essen.

Auch große Mengen von Obst und Gemüse sollten auf dem Speiseplan stehen. Schnell verdauliche Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte und Zucker sowie Fett sollten hingegen gemieden werden.


Die Ernährung protokollieren

Den meisten Menschen fällt es schwer, lange praktizierte Gewohnheiten zu ändern. Das ist bei Ernährungsgewohnheiten nicht anders. Experten raten daher dazu, begleitend zu einer Ernährungsumstellung ein Essprotokoll anzulegen. Damit kann man sich die eigenen Essgewohnheiten bewusst machen und sie in Folge gezielt verändern.

Der Gewinn: Außer einem schlanken Bauch profitiert man auch gesundheitlich. Denn schon fünf bis zehn Kilo weniger auf der Waage senken das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes zu erkranken deutlich.

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